Die Menge der noch nicht in Euro gewechselten Schilling-Bestände ist im Jahresvergleich kaum gesunken. Ende November 2025 belief sich der Wert der nicht umgetauschten früheren Währung
auf 6,805 Milliarden Schilling, was rund 494 Millionen Euro entspricht. Ein Jahr zuvor waren es mit 6,822 Milliarden Schilling nur geringfügig mehr.
Wie aus einer Anfrage der APA bei der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hervorgeht, wurden zwischen 1. Dezember 2024 und 30. November 2025 insgesamt 17,4 Millionen Schilling in Euro gewechselt. Das entspricht einem Gegenwert von 1,26 Millionen Euro.
Am häufigsten fanden sich dabei 20-Schilling-Banknoten mit dem Porträt des Künstlers Moritz Michael Daffinger: Rund 25.000 Stück dieses Scheins wurden zurückgetauscht. An zweiter Stelle lag der frühere 100-Schilling-Schein mit Eugen Böhm von Bawerk.
Nach Angaben der Nationalbank stammen viele der wiederentdeckten Banknoten aus Wohnungsauflösungen. Mitunter tauchen die Geldscheine an ungewöhnlichen Orten auf – etwa hinter Sockelleisten bei Renovierungsarbeiten. Schilling-Banknoten der letzten Serie können weiterhin zeitlich unbegrenzt bei der OeNB in Euro umgetauscht werden. Foto- Austrian National Bank, Wikimedia commons.
