Die Liebe der Schweizer zu Weihnachtsbäumen bleibt ungebrochen: Jährlich werden landesweit etwa 1,7 Millionen Bäume verkauft, wie der Schweizerische Forstbesitzerverband berichtet.
Die Nordmanntanne dominiert weiterhin den Markt und wird von rund zwei Dritteln der Käufer bevorzugt.
Benno Schmid, Kommunikationsleiter des Verbands, erklärte gegenüber Keystone-SDA, dass die Nordmanntanne bei weitem die beliebteste Baumart sei, gefolgt von Fichte und Blautanne. Diese Präferenzen spiegeln sowohl Tradition als auch veränderte Konsumgewohnheiten wider.
Bevor die Bäume in Schweizer Wohnzimmern landen, verbringen sie rund zehn Jahre auf spezialisierten Plantagen. Dort werden sie unter professioneller Betreuung sorgfältig kultiviert, um ihre charakteristische Form und Qualität zu erreichen. Während Fichten- und Blautannensamen meist aus der Schweiz stammen, werden viele Nordmanntannensamen aus dem Kaukasus importiert.
Bäume von Mitgliedern von IG Suisse Christbaum – dem Dachverband der Schweizer Weihnachtsbaumproduzenten – tragen ein Schweizer Qualitätslabel, sofern sie strenge Umwelt- und Produktionsstandards erfüllen. Das Label soll den nachhaltigen Anbau und gleichbleibend hohe Qualität für die Verbraucher garantieren. Foto- Photones, Wikimedia commons.
