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Die deutschen Behörden haben mit Probefahrten zur Wiederöffnung der Mosel für den inländischen Güterverkehr begonnen, nachdem ein kürzlicher Unfall eine wichtige Schleuse beschädigt

hatte. Am Wochenende konnten rund 40 Schiffe im Rahmen erster Tests die betroffene Schleuse passieren.

Die Schifffahrt auf der Mosel – eine wichtige Route für den Transport von Getreide und Raps zwischen Deutschland und Frankreich – wurde am vergangenen Mittwoch gestoppt, nachdem es zu einem Unfall mit einem Passagierschiff an der Schleuse Sankt Aldegund kam. Diese liegt zwischen Koblenz und Trier im Westen Deutschlands.

Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Unfall im Dezember, der ebenfalls den Moselverkehr beeinträchtigte und die Euronext dazu veranlasste, die physische Lieferung ihrer Rapssaat-Futures an Häfen in Ostfrankreich auszusetzen.

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) teilte am Montag mit, dass sich die beschädigte Schleuse bei den Inspektionen nach jeder Schiffspassage als stabil erwiesen habe.

Sollten diese positiven Ergebnisse anhalten, hoffen die Behörden, den bergauf fahrenden Schiffsverkehr bereits ab Dienstag wieder zuzulassen. Foto- Areks, Wikimedia commons.